Schlumberger will Sektmarktführer werden

Veröffentlicht auf von Mario Scheuermann

Der österreichische Sektmarkt ist so heiss umkämpft wie noch nie zuvor. Nach der Übernahme der Sektmarke Hochriegel von Kattus ist die Schlumberger AG klar die Nummer zwei im österreichischen Sektmarkt hinter dem deutschen Henkell-Gruppe. Eduard Kranebitter (52), seit Anfang 2008 Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, trachtet nun danach Schlumberger zur Sektkellerei Nummer eins zu machen.  „Jetzt kommen alle österreichischen Markensekte aus unserem Haus“, so Kranebitter, „hätten wir Hochriegel nicht gekauft, wäre er nach Deutschland gegangen.“ Schlumberger kommt inklusive Goldeck und Hochriegel auf 5,5 Millionen Flaschen Sekt im Jahr. Der Marktanteil liegt im Lebensmittelhandel bei 30 Prozent. Marktführer Henkell erreicht 36,5  Prozent. Schlumberger setzte im vergangenen Geschäftsjahr mit Sekt und Spirituosen 208,8 Millionen Euro um.

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