Sonntag, 4. januar 2009
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Während Bank-Analysten die Zukunft des Getränkekonzerns Rémy-Cointreau angesichts der Finanzkrise eher skeptisch beurteilen, zeigt sich Generaldirektor Jean-Marie Laborde in Gesprächen mit
der französischen Wirtschaftspresse betont optimistisch. Er will den Umsatzanteil der Champagner-Sparte von aktuell 10 auf 15 bis 20 Prozent steigern und damit die Rentabilität des Konzerns
verbessern. Den Einbruch des weltweiten Champagnerabsatzes um 16,6 Prozent im Oktober sieht er gelassen, solange die führende Marken sich nicht zu Preisabschlägen verleiten lassen. In der ersten
Hälftes des Geschäftsjahres 2008/2009 (per 30. September) erzielte die Gruppe ein Nettoergebnis von 48,3 Millionen Euro gegenüber 38,1 Millionen im gleichen Zeitraums des Vorjahres. Der Umsatz
stieg um 4,6 Prozent auf 365,2 Millionen Euro.
von Mario Scheuermann
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