Wie der Aktien-Blog meldet, kommt Hotelerbin und Partygirl Paris Hilton am kommenden Montag
zum Börsendebüt der von ihr beworbenen Prosecco Marke Rich Prosecco nach Frankfurt. Die Gesellschafter der Rich Sales & Marketing GmbH haben für den Schritt aufs Parkett nach eigenen
Angaben die Mehrheit an einem im Frankfurter Freiverkehr gelisteten Schweizer Börsenmantel erworben. Am Montag (6. Oktober) will Rich die konkreten Pläne vor Journalisten vorstellen. "Wir haben
ambitionierte internationale Wachstumsziele und sind bereits in 35 Ländern dieser Erde vertreten", sagte Rich-Gründer Günther Aloys. Paris Hilton soll die Vermarktung durch ihre
Präsenz stützen. Von der zweiten Oktoberhälfte an soll sie in Europa deshalb mit auf Promotiontour gehen.
von Mario Scheuermann
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Der bretonische Sommelier und Weinhändler Yannick Heude lagert 600 Flaschen Champagner im Wert von 24.000 Euro auf dem Meeresgrund um sie dort zu reifen. Immersion nennt er dieses
Verfahren. Der Lagerungsort ist streng geheim, Die Region wird von der französischen Seenotrettungsorganisation (SNSM) überwacht Heude beschäftigt zwei Taucher, die
die Stelle regelmässig kontrollieren und nach verloren gegangenen Flaschen suchen. Nach zwölf Monaten Reifezeit auf dem Meeresgrund werden die Flaschen in seinem Laden Cave de l’abbaye de St Jean in St. Malo angeboten. 540 Flaschen Roederer sind bereits vorab
verkauft. Die Financial Times bringt heute ein Interview mit Yannick Heude: „Die Wellen wiegen die Flaschen wie Kinder.“
von Mario Scheuermann
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Der deutsche Schaumweinmarkt wird derzeit von einer Serie von Betrugsfällen erschüttert. Die Staatlichen Untersuchungsämter für Wein haben in Hunderten von Fällen festgestellt, dass
deutsche Perlweinproduzenten bei ihren populären „Secco“-Produkten die dafür erlaubte Menge an Kohlensäure überschritten haben. Die Produkte waren daher unter dieser Bezeichnung nicht
verkehrsfähig. Teilweise erreichten sie aber auch den Kohlensäuregehalt von Sekt und hätten daher entsprechend versteuert werden müssen. Es geht also auch um Steuerhinterziehung im grossen
Stil. Wie Spiegel online heute berichtet ermitteln Staatsanwälte gegen zahlreiche Erzeuger und
verperlende Kellereien. Allein in Rheinland-Pfalz fielen bei Schwerpunktkontrollen im vergangenen Jahr 440 Proben durch eine Überschreitung des Grenzwertes auf - mehr als die Hälfte aller
untersuchten Flaschen. Auch das CVUA Freiburg berichtet für das Jahr 2007 von einer mit 17,5 Prozent "deutlich erhöhten Beanstandungsquote". Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Bad
Kreuznach, die sich schwerpunktmäßig mit Wein-Strafsachen beschäftigt, sind seit 2004 circa 140 Verfahren gegen rheinland-pfälzische Winzerbetriebe und Grosskellereien anhängig.
von Mario Scheuermann
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Donnerstag, 2. oktober 2008
Für das kommende Jahr ist in Grossbritanninen ein erstes weltweites Schaumwein-Symposium geplant. Zu diesem International Sparkling Wine Symposium werden am 18. März 2009 auf Englands grösstem
Weingut Denbies Wine Estates in der Grafschaft Surrey Experten aus aller Welt erwartet. Die Idee für das Treffen stammt von John Worontschak,
Consultant bei Sam Harrop und Denbies. Hauptthemen werden neue Trends und Entwicklungen der Brnache sein, Assemblage Tastings sowie eine Diskussion
über die weltweiten Auswirkungen des Klimawandels für den Anbau von Trauben, die für die Schaumweinproduktion bestimmt sind. Die Liste der Gastredner ist prominent besetzt. So werden von den
Veranstaltern u.a. Steve Charters, Professor an der Management Schule in Reims, Dominique Demarville (Champagne Mumm), Tony Jordan (Cape Mentelle, Cloudy bay Domaine Chandon), Michel
Salgues (Champagne Roederer) und Tom Stevenson, Autor der World Encyclopedia of Champagne and Sparkling Wine, genannt.
von Mario Scheuermann
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Mittwoch, 1. oktober 2008
Seit vielen Jahren sind der Agent 007 und Champagne Bollinger ein unzertrennliches Paar. Auch wenn die
Produktionsfirma für den aktuellen 12. Bond-Thriller „Ein Quantum Trost“ eine Werbepartnerschaft mit Coca Cola eingegangenen ist, bleibt James Bond (Daniel Graig) seiner Marke treu.
Anlässlich der Premiere des Films hat Bollinger den Designer Eric Berthès beauftragt ein Sammlerstück zu entwerfen, das die Verbindung des Hauses Bollinger und 007 versinnbildlichen soll.
Die Idee, welche daraus entsprang, ist eine Pistolenkugel (angelehnt an die Walter PPK, die James Bond favorisiert), bestehend aus massivem vernickeltem Zinn, auf einem Karbon-Sockel liegend.
Dieses Geschoss hat allerdings beachtliche Ausmaße. Mit ihren 65 cm Länge dient sie nämlich als Hülse für eine Magnumflasche des 1999er Bollinger La Grande Année, welche vollkommen in
schwarz und silber gehüllt ist. Wird die Magnum aus ihrer Wiege genommen, verwandelt sich das Innenleben der Patrone in ein nützliches Objekt mit mehreren Schubladen. Das Gehäuse wird mit einem
lederbezogenen Schlüssel geschlossen. Dieses Sammlerstück wird in einer limitierten Auflage von [200 + 007] Stück aufgelegt. Jedes ist einzeln nummeriert. Die Seriennummer 007 wird zu Gunsten
einer internationalen Wohltätigkeitorganisation versteigert. Diese Stücke der Auflage werden zum Preis von ca. 4.000 Euro verkauft in Deutschland u.a. über dass KaDeWe in Berlin. Die reguläre
Flasche 1999er Bollinger Grande Année in der klassischen Ausstattung Kostet im gehobenen Fachhandel ca.110 Euro und die Magnum ca.235 Euro.
von Mario Scheuermann
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Samstag, 27. september 2008
Der Unternehmer Olaf Barken aus Saeffelen will die alte Traditionsmarke „Düssel“, unter der früher in Düsseldorf die Biermarke „Düssel-Alt“ vertrieben wurde, als Lifestyle-Marke
reaktivieren. Das schreibt die Aachener Zeitung. Als erstes
Produkt bringt er ein Sekt mit der Bezeichnung "Duessel-Brut" auf den Markt. Der Grundwein für diesen Sekt stammt aus einer ihm gehörenden zwei Hektar großen Grauburgunder-Hanglage zwischen
Kinheim und Kröv an der Mosel, so Barken. Der Schaumwein wird nach der klassischen Champagner-Methode der Flaschengärung hergestellt und kommt nach einer Flaschenreife von 24 Monaten auf den
Markt. Die Marke kann laut Eintragung sowohl in der Schreibweise Düssel als auch Duessel genutzt werden. Barken hat sich für die mit ue entschieden, weil sie so international verständlicher
sei. Über den Schaumwein hinaus plant er weitere Produkte unter dieser Marke zu vertreiben wie eine CD mit Entspannungsmusik, eine Schmuckkollektion, Geschirr, Badeartikel oder auch Speiseeis.
Auch eine eigene Modelinie mit Accessoires ist angedacht. Barken betreibt in Selfkant-Saeffelen den Barkenhof, ein auf ländlichen Lifystyle spezialisiertes
Unternehmen.
von Mario Scheuermann
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Samstag, 20. september 2008
Auch wenn die WELT heute meint Luxus sei out, die soeben veröffentlichte Liste der 100 wertvollsten Marken der Welt spricht eine andere Sprache. Zwar schaffte als einzige Champagner-Marke Moet et Chandon wieder den Sprung in diese Liste. Das
Unternehmen konnte sich dabei aber um sechs Prozent von Platz 85 auf Platz 83 verbessern. Auch die beiden anderen namensgebenden Marken des Luxuskonzerns LVMH sind in der Liste vertreten:
Louis Vuitton und Hennessy.
16 (17) Louis Vuitton
83 (85) Moet et Chandon
95 (87) Hennessy
Als Gruppe bringt Louis Vuitton Moet Henessy 29.066 Millionen Dollar auf die Markenwaage und läge so gerechnet sogar noch vor Google und Mercedes auf Platz 10 dieser Liste. Auch
wurden erstmals weitere Luxusmarken wie Ferrari und Armani neu in diese Liste aufgenommen.
von Mario Scheuermann
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Freitag, 19. september 2008
Erstmals hat in Südafrika ein Rosé die Amorim Cap Classique Challenge gewonnen. Der
Pinot Noir Rosé des Jahrgangs 2006 von J.C. Le Roux setzte sich in dem Wettbewerb gegen 47 Mitbewerber durch. Auf den weiteren Plätzen folgten
Waterford Estate Cap Classique 2000 und Krone Borealis Brut 2001, die beide genau wie der Sieger mit vier Sternen bewertet wurden Acht weitere weine erhielten 3 1/2 Sterne. Für J.C.
Le Roux war die s das zweite Mal, dass das unternehmen die begehrte Trophy gewonnen hat. Bereits im Jahr 2006 konnte es sich in die Siegerliste eintragen und zwar damals mit dem
Desiderius Pongrácz 2001.
Verantwortlich für den Siegerwein zeichnet Kellermeisterin Elunda Basson. Bevor sie 2007 zu J.C. Le Roux kam, war sie acht Jahre bei Nederburg verantwortlich für Rotweine. Der Rosé zeigt
denn auch deutlich ihre Handschrift. Sie wechselte von einem hellen, zwiebelschalenfarbenen Wein zu einem etwas dunkleren pinkfarbenen Stil mit mehr Rotweincharakter im Bukett. O-Ton
Basson: younger, fresher and a bit funkier. Das hat offensichtlich auch den Juroren des Wettbewerbs gefallen.
Die Cap Classique Sparklings, Schaumweine die nach der klassischen Champagnermethode mit Flaschengärung hergestellt werden, haben sich seit 2001 zu einem wichtigen und prestigeträchtigen
Geschäftszweig der südafrikanischen Weinwirtschaft entwickelt. In diesen sieben Jahren ist die Zahl der jährlich produzierten Flaschen von 876.250 (2001) auf 2.212.500 (2007) gestiegen.
von Mario Scheuermann
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Donnerstag, 18. september 2008
Einige finden es in den Blog-Kommentaren genial. Ich finde es eher geschmacklos und zum jetzigen
Zeitpunkt kontraproduktiv. Das angesehene Champagne-Haus Tarlant wirbt für ein neues Produkt mit diesem Videoclip von Kylian Mash und Laurent Konrad:
discobitch beau la bourgeoisie. Das darf sich dann wirklich keiner mehr wundern , wenn wir in
Frankreich und Deutschland Werbeverbote für Alkohol auf der Tagesordnung haben. Gefunden via Lisson-Weblog. Danke Iris für den Tip.
von Mario Scheuermann
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Mittwoch, 17. september 2008
Das 700-Seelen-Dorf Champagne im Kanton Waadt, kämpft unverdrossen weiter gegen das mächtige Frankreich und seine Ansprüche auf die Gebiets.Marke „Champagne“. Die Winzer des Waadtländer Dorfes
mussten 2004 wegen der Bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU den Namen "Vin de Champagne" aufgeben. Die Produzenten des Ortes sehen aber keinen Grund dafür, ihre geschützte Marke
"De Champagne Suisse" aufzugeben und verlangen, dass der Schweizer Bundesrat aktiv wird. Mit einem Postulat und einer parlamentarischen Initiative wollen die Verteidiger der Produkte aus dem Dorf
Champagne den Druck auf die Landesregierung erhöhen. Ihr Ziel ist, dass ihr Anliegen in die Verhandlungen über ein Agrarfreihandels-Abkommen mit der EU einfliesst. Obwohl Frankreich dem Dorf
unter Androhung juristischer Schritte. ein Ultimatum bis Montag gestellt hat, wollen die Produzenten aus Champagne die Marke "De Champagne Suisse" nicht aufgeben. Die Marke wurde im Juni vom
Eidgenössichen Institut für geistiges Eigentum registriert. Sie sei für Gebäck und alkoholfreie Getränke mit Schweizer Recht vereinbar und laufe den bilateralen Verträgen mit der EU und dem
Abkommen mit Frankreich über die Herkunfts-Bezeichnungen nicht zuwider.
von Mario Scheuermann
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