Die Deutschen haben im vergangenen Jahr im Schnitt pro Kopf 45 Gläser
Schaumwein getrunken. Der Absatz aller Schaumweine - Sekt, Champagner, Spumante, Cava, Crémant - stieg 2008 um 2,8 Prozent auf 319 Millionen Liter. Das waren 8,6 Millionen Liter
mehr als noch ein Jahr zuvor. Dies teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Diese Menge entspricht 425 Millionen 0,7-Liter-Flaschen. Der statistische Pro-Kopf-Verbrauch schliesst
nur Bürger ab 15 Jahren ein.
Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat im Rahmen der Bundesweinprämierung gleich acht Sekte aus der Schloss Wachenheim Editions-Linie mit Gold ausgezeichnet. Aufgrund dieser Ergebnisse
prämierte die DLG die Sektkellerei in diesem Jahr erneut als einen der zehn besten Sekterzeuger Deutschlands. Insgesamt prämierte die Jury 15 Sekte aus der Wachenheim Editions-Linie. Die
Auszeichnung in Gold erhielten Pinot Noir Blanc de Noir Brut 2007, Weissburgunder extra trocken 2007, Gewürztraminer trocken 2007, Auxerrois extra Brut 2007, Chardonnay Brut 2007, Pinot Noir Blanc
de Noir Brut 2007, Muskateller halbtrocken 2007 und den Auxerrois extra Brut 2007. Zudem zeichnete die DLG fünf Sekte der Editions-Linie mit Silber und zwei mit Bronze aus. In diesem Jahr testete
die DLG rund 4.500 Weine und Sekte von 424 teilnehmenden Winzerbetrieben. Die Sektkellerei Schloss Wachenheim AG zählt zu den ältesten und traditionsreichsten Sekthäusern in Deutschland. Zur
Produktpalette gehören so bekannte Marken wie Faber, Feist Riesling und Belmont Trocken, aber auch regionale Spezialitäten wie Schloss Wachenheim, Nymphenburg Sekt und Schweriner Burggarten. Das
Unternehmen verkauft jährlich weltweit rund 216 Millionen Flaschen Schaumwein, Prosecco, Wein und anderen Getränken.
Marc Herres (35) wird Geschäftsführer der HerresGruppe in Trier. Gemeinsam mit seiner Schwester Nicole Herres, GF
Vertrieb & Marketing, und Adolf Lorscheider, GF Personal & Finanzen, vertritt Marc Herres künftig das Unternehmen. Ergänzend zu seiner bisherigen Tätigkeit im Weineinkauf von Herres wird er
künftig den gesamten Einkauf der Gruppe und die Technik verantworten. Die Herres Gruppe wurde 1954 gegründet und zählt heute zu den erfolgreichsten Herstellern von Sekt, Frizzante,
Cocktailspezialitäten und Trendgetränken. Marc Herres absolvierte eine Ausbildung zum Weinküfer und studierte Getränketechnologie in Geisenheim. Anschließend begann er seine berufliche Laufbahn mit
einem Trainee-Programm bei der Underberg AG. Im Juli 2005 stieg er in das eigene Familienunternehmen ein.
Der Verlag Deutsche Standard hat im Rahmen der Frankfurter Buchmesse die 16. Auflage des Handbuchs „Marken des Jahrhunderts – Klassiker der Markenkommunikation“ veröffentlicht. Erstmals
wurden alle im Buch vertretenen Marken mit dem Markenpreis der Deutschen Standards ausgezeichnet. Zu den ausgezeichneten Marken zählt neben Nivea, Lufthansa, Bahlsen und Duden auch Henkell Trocken,
der meist exportierte deutsche Sekt, der in über 70 Ländern weltweit erhältlich ist. Für Henkell Trocken fällt diese Auszeichnung zusammen mit dem Jubiläum „100 Jahre Henkellsfeld“. Denn 1909 bezog
die 1832 in Mainz gegründete Kellerei ihren prächtigen, von Paul Bonatz erbauten Hauptsitz in Wiesbaden. Wie kaum eine andere Marke kann Henkell Trocken auf eine lange, anhaltend erfolgreiche
Geschichte zurückblicken. Zum einen wurde der Sekt bereits 1898 als eine der ersten Marken in Deutschland registriert, zum anderen waren es seine vorausschauende Markenpflege und seine wegweisenden
Werbekampagnen, die ein Bewusstsein für Markenartikel geschaffen haben. So war Henkell Trocken bereits 1910 Marktführer für Sekt und ist bis heute national wie international nicht aus den
Sektregalen wegzudenken. "Marken des Jahrhunderts" ist ab 16. Oktober im Buchhandel erhältlich und wird in den Goethe-Instituten und deutschen Botschaften weltweit ausliegen. Da dieses Jahr China
das Gastland auf der Buchmesse ist, wird neben der englischsprachigen Ausgabe außerdem eine kleine Sonderausgabe in chinesischer Sprache erscheinen
Die Sektkellerei Schloss Wachenheim AG konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 / 2009 Ergebnis und Konzernjahresüberschuss deutlich steigern. Trotz der erschwerten wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen stieg das Betriebsergebnis um 52,8 Prozent auf 15,6 Millionen Euro. Im Berichtszeitraum wurden mit 216,2 Millionen aber rund 50 Millionen weniger Flaschen Sekt, Wein, Wermut,
Spirituosen und alkoholfreie Getränke verkauft als in den zwölf Monaten zuvor. Dieser erwartungsgemäße Rückgang resultiert aus den Preiserhöhungen, die die Sektkellerei Schloss Wachenheim wegen
kontinuierlich steigender Rohstoff- und Energiekosten bis Herbst 2008 vornehmen musste. Dementsprechend sank der Konzernumsatz um 7,8 Prozent auf 278,8 Mio. Euro. Vor dem Hintergrund der weltweit
andauernden Finanzkrise wird der Vorstand und Aufsichtsrat den Aktionären auf der Hauptversammlung am 2. Dezember 2009 vorschlagen, keine Dividende auszuschütten.
In Frankreich konnte der Wachenheim Konzern nahtlos an die positive Entwicklung der vergangenen Jahre anknüpfen. Der Umsatz der französischen Tochterfirma steigerte sich um 5,1 Prozent auf 85,9
Millionen Euro im Geschäftsjahr 2008 / 2009 (Vorjahr 81,7 Mio. Euro). Dieser Anstieg wurde durch Preiserhöhungen erzielt, die auch hier aufgrund der gestiegenen Materialkosten notwendig waren. Die
Entwicklung der ostmitteleuropäischen Tochter AMBRA war besonders stark von der weltweiten Finanzkrise und dem Verfall der Währungen in diesen Ländern geprägt. Dies führte nach Jahren zweistelliger
Umsatzzuwächse erstmals zu einem Rückgang der Verkaufserlöse um 9,5 Prozent auf 110,1 Mio. Euro. Trotz des Umsatzrückgangs konnte AMBRA aber dank eines umfangreichen Restrukturierungsprogramms den
Jahresüberschuss von minus 2,8 Mio. Euro im letzten Geschäftsjahr deutlich auf 3,1 Mio. Euro steigern.
Während der Weinkonsum in der Schweiz leicht rückläufig ist hat der Schaumweinkonsum in den vergangenen fünf Jahren um fast 20 Prozent zugenommen. Insgesamt wurden 2008 rund 147.000
Hektoliter Schaumwein in der Schweiz konsumiert. Das macht zwar gerade nur fünf Prozent des gesamten Weinkonsums aus, aber ohne Schaumweine würde heute weniger Wein getrunken als noch vor fünf
Jahren. Mit einem Minus von 3,6 Prozent hat insbesondere der Rotwein Marktanteile eingebüsst. Ein Blick auf die Importstatistik der letzten Jahre zeigt, dass vor allem italienische Schaumweine gut
laufen. Einfuhren aus dem südlichen Nachbarland haben in den vergangenen Jahren um 25 Prozent zugenommen, während die französischen Schaumweine nur knapp zulegten und spanischen und deutschen gar
Einbussen hinnehmen.
Die Premium-Sektmarke Schloss Wachenheim wird in Qualität und Ausstattung umfassend aufgewertet. „Wir stellen die Produktion in den nächsten Jahren vollständig auf die traditionelle Flaschengärung
um. Zudem werden die Flaschen noch edler und hochwertiger ausgestattet", sagt der Vorstandsvorsitzende der Sektkellerei Schloss Wachenheim, Nick Reh. Der Relaunch ab September 2009 umfasst alle
Sorten der Marke Schloss Wachenheim. Gleichzeitig beabsichtigt das Unternehmen, beginnend mit den Qualitäten Riesling trocken, Riesling brut und Rosé, das gesamte Sortiment der Marke Schloss
Wachenheim nur noch nach dem traditionellen Flaschengärverfahren (Methode Champenoise) herzustellen. „Wir benötigen circa zwei bis drei Jahre, um alle Produkte (ca. 2,4 Mio. Flaschen inklusive
Schloss Wachenheim Grün) auf das traditionelle Verfahren umzustellen", so Reh weiter.
Die Kellerei investiere im laufenden Geschäftsjahr 2009/2010 (30. Juni) rund eine Million Euro in Rüttelpulte und die Modernisierung der Anlagen am Standort Wachenheim. Die Kapazitäten der
traditionellen Flaschengärung werden damit deutlich ausgebaut. In den vergangenen sieben Jahren hatte das Sekthaus bereits mehr als 15 Million Euro in den Produktionsstandort und das
denkmalgeschützte Sektschloss investiert. Zum Relaunch gehört auch eine deutliche Aufwertung der Verpackung: So werden die Sekte künftig in der dickwandigen, 760 Gramm schweren Champagnerflasche
abgefüllt. Das Etikett sowie die Kapsel, die Sektkorken und Flaschenhals umschliesst, erhalten durch hochwertige Materialien, Druck- und Prägetechniken eine noch edlere Anmutung.
Die Champagner-Erzeuger reagieren auf den drastischen Absatzrückgang der vergangenen Monate mit einer strengen Ertragsbegrenzung, die zu einer Reduzierung der Traubenmenge von rund 40 Prozent
gegenüber dem Vorjahr führen wird. Die im Comité Interprofessionnel du Vin de Champagne (CIVC) zusammengeschlossenen Berufsverbände der Champagne haben die für die Champagne-Häuser maximal
verfügbare Ertragsmengen für die Trauben der geschützten Ursprungsbezeichnung (AOC) auf 8.000 Kilo pro Hektar begrenzt. Das entspricht einem Ertrag von 50 hl/ha. Für Champagner-Winzer ist der
maximal verfügbare Ertrag auf 9.700 Kilo pro Hektar begrenzt (60,6 hl/ha). Winzer, Genossenschaften und Champagner-Häuser wollen mit diesen Massnahmen nicht nur die Märkte stabilisieren sondern
auch die Qualität verbessern und die Preise stabil halten. In Frankreich würden zwar nur fünf Prozent weniger Champagner als im Vorjahr verkauft, in einigen anderen Ländern sei der Absatz aber um
40 Prozent, vereinzelt um 60 Prozent, eingebrochen, erklärte der CIVC. Falls dieser Trend anhalte könnte der Export in diesem Jahr um 60 Millionen Flaschen zurückgehen. Inzwischen läuft die Lese in
den Weinbergen der Champagne auf Hochtouren. Laut Champagnerverband verspricht 2009 „ein grosser Jahrgang“ zu werden: „Noch nie haben wir so perfekte Trauben gesehen.“
Die österreichische Traditionsmarke Goldeck feiert ihren 150. Geburtstag. Die 1859 in das Markenregister eingetragene und somit älteste Weinmarke, ist ein Sekt der zu 100 Prozent aus
Österreichischen Grundweinen besteht. Bisher eine Cuvée der Sorten Welschriesling und Grüner Veltliner, wird Goldeck im Jubiläumsjahr zu einem reinsortigen Grünen Veltliner Sekt. Für Goldeck wird
künftig nur noch Grüner Veltliner aus der Region um Poysdorf im Weinviertel verwendet. Goldeck ist eine der Traditionsmarken von Schlumberger. Namensgeber von Goldeck ist die Riede "Goldeggen" im
Weingut Bad Vöslau. Goldeck mit der Methode der traditionellen Flaschengärung mit 15 Monaten Reifezeit auf der Hefe hergestellt.
Nach mehr als zehn Jahren Vorstandstätigkeit von der Sektkellerei Schloss Wachenheim AG. Moll verlässt Uwe Moll (55) das Unternehmen. Er war seit dem 1. Oktober 1998 Vorstandsmitglied und
verantwortlich für die Bereiche Marketing und Vertrieb und hat in diesem Jahrzehnt das Unternehmen und seine Marken entscheidend mitgeprägt. Die Sektkellerei Schloss Wachenheim AG ist mit Marken
wie Faber, Feist, Schloss Wachenheim, Nymphenburg, Schweriner Burggarten, Light live, Dorato, Cin&Cin, Charles Volner, Muscador und Opéra der weltweit führende Hersteller von Sekt und
Schaumwein. Der Anteil am Weltmarkt beträgt rund zehn Prozent. Damit stammt jede zehnte in der Welt getrunkene Flasche Schaumwein vom Schloss Wachenheim Konzern. In vielen europäischen Ländern
ist das Unternehmen führender Anbieter von Sekt und Schaumwein. In Deutschland ist Schloss Wachenheim mit einem Anteil von rund 16 Prozent an der deutschen Sektproduktion die Nummer zwei hinter
Rotkäppchen-Mumm. Der Gesamtabsatz der Wachenheim-Gruppe erreiche im letzten Geschäftsjahr 256 Mio. Flaschen à 0,75 Liter. Davon sind annähernd 176 Mio. Flaschen Schaumwein, die übrigen rund 80
Mio. Flaschen sind Wein, Wermut und Spirituosen sowie alkoholfreie Produkte (Light Live und Robby Bubble).
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