Friday 5 february
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19:43
Das Champagnerhaus Piper-Heidsieck will ein Viertel seiner Arbeitsplätze abbauen. Das in Reims ansässige Unternehmen reagiert damit auf die dramatischen Umsatzeinbrüche des vergangenen Jahres. Um
dem immer härter werdenden Preiskampf aus dem Weg zu gehen, will Piper Heidsieck sich wieder ausschließlich auf das Premiumgeschäft konzentrieren. Das Traditionshaus wird nach eigenen Angaben 45
der 160 Stellen streichen. Dies teilte Firmenchefin Anne-Charlotte Amory mit. Die meisten Arbeitsplätze werden in der Herstellung in Reims wegfallen. Die Kellerei, die seit 1988 zur
Unternehmensgruppe Remy Cointreau gehört, stellt jährlich neun Millionen Flaschen Champagner her, von denen vier Fünftel ins Ausland verkauft werden.
von Mario Scheuermann
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Thursday 4 february
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19:46
Der Schweizer Formel-1-Teamchef Peter Sauber konnte eine ganz besondere Trophäe entgegengenommen. Sauber wurde vom Interessenverband der Champagnerproduzenten mit dem Pokal "Perle du Champagne"
ausgezeichnet. Der Preis wird alljährlich "für herausragendes Engagement und Charme" vergeben, wie es von den Organisatoren heißt. Sauber hatte den Rennstall nach dem Rückzug von BMW wieder
übernommen. Die Laudatio hielt Ex-Formel-1-Pilot Marc Surer.
von Mario Scheuermann
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Thursday 24 december
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18:41
Zum Jahresende liefern sich die grossen Handelsunternehmen mal wieder eine Preisschlacht mit Wein und Sekt. Vor allem Schaumweinen jeglicher Art werden einer Recherche der
Fachzeitschrift Weinwirtschaft zu folge zu Tiefstpreisen veraktioniert. So stellt Edeka-Rhein-Ruhr laut Weinwirtschaft Fürst-von-Metternich-Sekt für 4,99 Euro (sonst 6,49) in die Regale.
Netto senkte den Preis für den Krimsekt Ukrainskoye von 6,99 auf 4,99 Euro. Bei Rewe gibt es demnach Freixenet statt für 4,99 für 3,99 Euro und Citti brachte Champagner Taittinger Brut Reserve, der
im Fachhandel zwischen 38 und 45 Euro gehandelt wird, für 29,99 Euro.
von Mario Scheuermann
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Thursday 17 december
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23:46
Champagner ist derzeit so billig zu haben wie noch nie. Deutsche Discounter und französische Supermärkte liefern sich wahre Preisschlachten. Die Preise für die günstigsten Sorten sind schon
auf unter zehn Euro gesunken. Große Kaufhausketten wie Carrefour und Leclerc verramschen Champagner mit bis zu 30 Prozent Rabatt. Carrefour startete eine Kampagne für Champagne Brut
Hubert Claminger für 8,90 Euro. Super U in der Bretagne lockt bis zum Heiligabend mit Champagne Louise Damini Brut für 8,50 Euro. Hintergrund für diesen Preisverfall sind einerseits die
zusammengebrochnen Exportmärkte und andererseits die prallvollen Lager des Zwischenhandels. Dort lagern derzeit schätzungsweise 1,2 Milliarden Flaschen. Das deckt den Absatz der nächsten drei
Jahre. Die Folgen für die Champagnererzeuger ist dramatisch. In diesem Jahr werden sie nur maximal 280 Millionen Flaschen füllen. Vor zwei Jahren waren es noch 339 Millionen Flaschen.
von Mario Scheuermann
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Monday 30 november
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20:55
Der österreichische Sekthersteller Schlumberger wird im Frühjahr 2010 die Preise für Endverbraucher um acht bis neun Prozent erhöhen, das entspricht je nach Produkt ca. 50 Cent bis 1 Euro. Vorstand
Eduard Kranebitter begründet dies mit der geringen diesjährigen Weinernte. Dadurch seien die Preise der für die Sektherstellung verwendeten Grundweine, die bei Schlumberger ausschließlich aus
Österreich stammen, um bis zu 25 Prozent gestiegen. Das Unternehmen hat im Übrigen den Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/10 trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfelds bei 91
Millionen Euro stabil gehalten. Die Ziele für 2009/10, die eine stabile Entwicklung bei Umsatz und Absatz vorsehen, bleiben daher laut Kranebitter aufrecht.
von Mario Scheuermann
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Saturday 28 november
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00:35
Die traditionsreiche Geldermann Privatsektkellerei aus Breisach hat sich von der Hamburg Agentur superReal den
Onlineauftritt neu gestalten lassen. Dabei
wurde das Markenerlebnis „Geldermann“ in den Mittelpunkt gestellt. Um eine stärkere Kundenbindung zu erzeugen, hat superReal das Gewinnspiel "La Tour De Luxe" entwickelt, das durch die Welt von
Geldermann führt und bei dem man luxuriöse Preise und besondere Events gewinnen kann. Das Gewinnspiel wird ergänzend auf Veranstaltungen und den Flaschenetiketten beworben. Für das kommende Jahr
ist eine komplette Überarbeitung der Corporate Site geplant. Dabei soll der Dialog und die Kommunikation zum Konsumenten erhöht werden. Ein besonderes Gastronomiekonzept, dialogorientierte
Marketingaktionen und verkaufsfördernde Massnahmen am POS werden eine hohe Aufmerksamkeit für die Marke erzeugen. Die Geldermann Privatsektkellerei gehört zur Rotkäppchen-Mumm Gruppe und stellt
ausschliesslich Sekt nach der traditionellen Flaschengärung her.
von Mario Scheuermann
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Friday 27 november
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17:25
Noch mehr Champagner für 9,99 Euro bei Deutschlands Discountern. Das meldet die Zeitschrift Wein + Markt in ihrer heutigen Faxline. Der Preiskampf in diesem Sektor wird immer härter und könnte auf
Dauer dem Image dieses französischen Prestigeproduktes schaden. Nachdem Penny bereits Ende September Champagner Comtesse Marie-Louise zum Aktionspreis von 9,99 Euro (1,50 Euro unter dem gängigen
Einstiegspreis im deutschen LEH) rausgehauen hat, ziehen nun auch andere Discounter nach. So hat Lidl am 26. November in der Tagespresse Champagne Comte de Brismand Brut Reserve für 9,99 Euro
beworben. Und nach Informationen des Blattes wird die Kette Norma in der Kalenderwoche 50 eine Aktion mit Champagner Veuve Moreaux brut für ebenfalls 9,99 Euro lancieren.
von Mario Scheuermann
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Thursday 26 november
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10:53
Das Team der Hotelfachschule Hamburg hat den diesjährigen Champagne-Wettbewerb der DEHOFA-Hotelfachschulen gewonnen. Aufgabe der Teilnehmer war in diesem Jahr einen Fachvortrag zum Thema „Zeit als
Wert im Leben der Champagne-Weine“ zu entwickeln und diesen vor Publikum zu präsentieren. Das Hamburger Team bestand aus Jil Hartmann, Romy Meischner und Tim Hollborn. Das Team aus Hamburg gewinnt
eine dreitägige Reise in die Champagne. Die Ausschreibung grenzte das Wettbewerbsthema 2009 auf diese Weise ein: „Geduld der Natur, Geduld des Erzeugers und Geduld des Verbrauchers. Während sich
der Champagne entwickelt, wandelt und entfaltet, vertieft er seinen sensorischen Charakter. Doch Zeit ist auch ein Faktor von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Denken Sie an die
Optimierungsanstrengungen in fast allen Wirtschaftszweigen, die die Minimierung von Erzeugungs-, Transport- und Absatzzeiten zum Ziel haben.“ Der Champagne-Wettbewerb für die Studenten der
deutschen Hotelfachschulen wird seit 1973 vom Champagne-Gesamtverband CIVC, dem Comité Champagne mit Sitz in Épernay, durchgeführt. Teilnehmen können Studenten der fünf Traditions-Hotelfachschulen
in Berlin, Dortmund, Hamburg, Hannover und Heidelberg. Der CIVC wird in Deutschland und Österreich durch das Champagne Informationsbüro vertreten.
von Mario Scheuermann
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Wednesday 25 november
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19:25
Wegen der Konjunktur- und Wirtschaftskrise schreibt der französische Getränkekonzern Remy Cointreau in der Champagner-Sparte Millionenverluste. Aus dem Geschäft mit Marken wie Piper-Heidsieck und
Mumm ergab sich, wie das Unternehmen mitteilt, in den sechs Monaten per Ende September ein Fehlbetrag von 3,7 Mio. Euro nach einem Gewinn von 4,3 Mio. Euro im Vorjahr. Insgesamt sank der
Nettogewinn um knapp 20 Prozent auf 39,8 Mio. Euro. Der Umsatz ging um rund ein Prozent zurück auf 361,9 Mio. Euro. Die anhaltende Flaute konnte das Unternehmen in einigen Regionen, etwa Asien, mit
Preiserhöhungen bei Cognac zum Teil wettmachen. Zu Remy Cointreau gehören neben Remy Martin und Cointreau auch die Marken Metaxa und Mount Gay Rum.
von Mario Scheuermann
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Tuesday 24 november
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17:08
Der österreichische Sektmarkt ist so heiss umkämpft wie noch nie zuvor. Nach der Übernahme der Sektmarke Hochriegel von Kattus ist die Schlumberger AG klar die Nummer zwei im österreichischen
Sektmarkt hinter dem deutschen Henkell-Gruppe. Eduard Kranebitter (52), seit Anfang 2008 Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, trachtet nun danach Schlumberger zur Sektkellerei Nummer eins zu
machen. „Jetzt kommen alle österreichischen Markensekte aus unserem Haus“, so Kranebitter, „hätten wir Hochriegel nicht gekauft, wäre er nach Deutschland gegangen.“ Schlumberger kommt
inklusive Goldeck und Hochriegel auf 5,5 Millionen Flaschen Sekt im Jahr. Der Marktanteil liegt im Lebensmittelhandel bei 30 Prozent. Marktführer Henkell erreicht 36,5 Prozent. Schlumberger setzte
im vergangenen Geschäftsjahr mit Sekt und Spirituosen 208,8 Millionen Euro um.
von Mario Scheuermann
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